Off Topic Wies’n Bergfest oder 5 Stunden ‘Hau den Lukas’

Wow, das ist tatsächlich der erste ‘Off-Topic’ Beitrag den ich für maxvorstadtmuenchen.de jemals geschrieben habe. Ein Beitrag also der nicht nichts mit der Maxvorstadt zu tun hat. Naja irgendwann ist ja immer das erste Mal, ob das jetzt das überqueren der Georgenstraße, das Übernachten im Glockenbach oder halt ein Off-Topic Beitrag ist.

Aber irgendwie ist es dann auch schon wieder nicht wirklich ‘Off-Topic’, denn wer aus der Maxvorstadt ist derzeit nicht regelmäßig auf der Theresienwiese und schraubt sich ein paar Mass hinter die Binde :) , vielleicht noch ein halbes Hendel und eine Brezen und dann noch eine Mass, und noch eine, und noch eine, und brrrrr….aber in die U2 .

Meine geschätzen Kollegen von http://www.mysportsmap.de/ waren so nett und haben mir mal bildlich erklärt, was das Oktoberfest eigentlich mit unserem Kalorienhaushalt anstellt. Das interessante Ergebnis heißt, wer zur Mittagswiesen geht und eine Mass, ein halbes Hendel und eine Brezen isst, der kann anschließend 5Std. ‘Hau den Lukas’ spielen.Bei mir hat es 1500mal gebimmelt, ich mußte meinen Platz 300 Mal gegen betrunkene Touristen verteidigen und habe 1 Beschluss gefasst. Wir brauchen einen ‘Hau den Lukas’ in Maxvorstadt – nur wo?

MM

*Update* Die Penner der Maxvorstadt

Jeder von euch kennt meine Geschichte “Wenn selbst die Penner dich grüßen“. Jetzt habe ich für jeden der diese Geschichte geil fand, die ultimative Fortsetzung.

Es muss so circa eine Woche her sein, da komm ich in der früh aus meiner Wohnung am Jospehsplatz und biege links in die Görresstraße ein (könnt ihr mir folgen?). Auf der rechten Seite am U-Bahn Eingang steht der einzige NICHT zugängliche Zigarettenautomat der Maxvorstadt, weil davor ein Ungetüm von Streugut-Behälter steht. Und ihr werdet nicht glauben, wer den Streugutbehälter als Kleiderschrank benutzt.

Nein, nicht die Wachmänner von der (sinnlosen) Baustelle am Jospehsplatz, die haben doch ihre ganz eigenen Container. Es ist der Becher-Schüttler (schönes Wort oder) von der Augustenstraße. Meistens findet ihr ihn zwischen Schlemmerland Nowak und dem VollCorner Biomarkt. Also die übliche rumänische Geldpreller Strategie – vor den teuren Läden auf Kleingeld warten.

Ja, es ist jetzt nicht so die mega heiße News, dass jemand in einem Streugutcontainer seine Klamotten versteckt – macht doch jeder in der Maxvorstadt. Aber wußtet ihr, dass der Kollege auch eine Freundin hat.

Ah – siehste, wußt’ ich doch, dass ich mehr weiß. Seine Freundin ist auch eine Becher-Schüttlerin und genau im gleichen Jagdrevier unterwegs wie er.Woher ich das weiß?

Wir gehen anscheinend im gleichen Supermarkt einkaufen, im Netto am Jospehsplatz. Macht ja auch eigentlich Sinn, denn unsere “Wohnungen/Kleiderschränke” sind ja ungefähr gleich weit entfernt. Ich komme also vor ein paar Tagen in den Netto rein, und wer grabscht sich ein paar Tomaten in eine Plastiktüte – mein Kollege.

Und wenn labbert er an – seinen Kollegen.

Hat irgendeiner der Kollegen sich verstanden – Nein.

Er und seine Freundin zeigten wirr mit der Plastiktüte auf die Waage und ich zeigte verwirrt zur Kasse. Das Ende vom Lied war dann dass ich ihn an die Hand genommen habe und mit ihm zur Kasse gegangen bin. Begleitet von seinen einzigen deutschen Worten “Servus. Grüß di”.  Bezahlen mußten Sie dann ürbgiens selber, aber ich habe noch nie zwei Menschen so glücklich über Tomaten und über integrierte Waagen in Kassensystemen gesehen.

Jetzt noch ein guter Schluss? – Mhm wir wär’s mit:

Und wenn Sie nicht aufgehört haben den Becher zu schütteln, dann werfen Sie sich auch heute noch verliebte Blicke über die Augustenstraße zu.

Euer,
MM

Türkenstraßenfest 2013 – Danke, Merci, Thanx, Geil!

 

Nein, dass war nicht das Bürger- und Kinderfest des BA03 – mit Parteiständen und Tiergesichtsanmalerei – Nein, das meine Freunde war das wahre MAXVORSTADT-Fest.

Danke an die Veranstalter und Gastronomen der Türkenstraße, die einen hammer Job gemacht haben.

Merci an den Wettergott, dem bis 22:30 die Sonne aus dem A**** schien und der erst weinte als sich eine Ende abzeichnete

Thanx an die DJs, die mit einem modernen und tanzbaren Sound, fett gerockt haben.

GEIL! – MAXVORSTADT! Ihr seid die Besten. Es war friedlich, keine Gewalt, grenzenlose Party.

Also DANKE, MERCI, THANX an die schönste Vorstadt Münchens – GEILE MAXVORSTADT!

 

Max warum schreibst du so wenig?

Weil ich…

…nicht immer Lust habe zu schreiben!

…nicht immer witzig bin!

…Geld verdienen muss, weil die Scheiße hier keiner liest!

…nicht immer was zu sagen habe!

…in der richtigen Stimmung sein muss!

…Freunde, Freundin habe (sorry Mädels). Nicht zu vergessen meine Hobbies!

…genau die richtige Menge an Alkohol brauch um witzig zu sein um nicht so viele Fähler zu machen!

Hoffe den letzten Witz hat jeder kapiert.

Wenn selbst die Penner dich grüßen…

Was haben die Türkenstraße, die Schellingstraße und die Barerstraße eigenlich gemeinsam. Okay ein Tip, keine von Ihnen ist in Schwabing.

Antwort: Es hängen auf allen drei Straßen immer die gleichen Bettler rum. Alle gebückte Haltung, Krücke unterm Arm, diesen typischen 80er Regenmantel, Winterdingsbums verschnitt und stehen gerne vor den Supermärkten rum. Witzigerweise immer vor Tengelmann, als wenn Sie wüßten, dass Leute die dort einkaufen sowieso zu viel Geld haben. Jeder von euch kennt diese Typen und hat sie schon mal gesehen. Sie labern einen nicht allzu schräg von der Seite an, halten den Becher hin, du spuckst rein – nein tust du natürlich nicht – du lächelst nett, schüttelst den Kopf und gehst weiter.

Zu Recht, wie ich finde, weil bei den Kandidaten relativ offensichtlich ist, dass Sie Mitglieder irgendeiner rumänischen Drückerkolonne sind (die Rumänen werden mir diese Reduzierung auf nur eine osteuropäische Nation verzeihen). Es ist echt schon schlimm genug, dass die bei uns in der Maxvorstadt abhängen und drei sind eindeutig genug, also bloß nicht unterstützen und dem Management das Gefühl geben wäre was zu holen.

Weil mich das ein wenig ankotzt und ich mich ja auch als interner Kämpfer für ein besseres Maxvorstadt sehe habe ich angefangen die Typen zu grüßen, mit einem einfach “Grüß di” und bin einfach weiter gegangen.

Warum? – Weil sie immer “Hallo” oder “Servus” gesagt haben, wenn Sie mir den Becher hingehalten haben

Dann habe ich angefangen meine sehr einseitige Kommunikation auf “Grüß di – alles gut?” zu erweitern.

Warum? – Weil sie mich jetzt immer mit “Servus – Grüß di” angelabert haben, wenn Sie mir ihren verkackten Becher hingehalten haben.

Aber immerhin lächelten Sie ab diesem Moment immer wenn Sie mich sahen wußten sie – “Der Flach***** gibt sowieso nichts, aber das ist ein lustiges Spielchen, was wir miteinander spielen”.

Eines Tages, auf dem Heimweg von der Arbeit von der Haltstelle Universität zum Jospehsplatz mit dem 154 stand er da. Einer meiner rumänischen Drücker Freunde, auf die Krücke gelehnt, Bommelmütze auf’n Kopp und Becher in der Hand. Ich hab ihn erst gar nicht gesehen. Als ich dann in den Bus einstieg kreuzten sich unsere Blicke, ich im Bus, er auf dem Gehweg. Und er lächelte und rief “Servus, Grüß di! Servus, Grüß di!”.

Anstatt das die Leute drinnen und draußen auf den Penner klotzen, klotzen alle mich an – ich hab ihm freundlich zugelächelt und ihm zurück gewunken. Ich glaub bis heute, dass es ihn glücklich gemacht hat mich zu sehen, denn bei allen Scheißdreck den er fressen muss und den ganzen Tag rumsteht und sich scheiße v0n uns angucken lassen zu müssen (zu recht!) hat ihm unser Spielchen immer Freude bereitet – es war nur meine Art des Respekts ihm zurückzuwinken.

Und da die dämlichen Vollpfosten im Bus nicht aufgehört haben zu klotzen, gucken, starren, tuscheln: “Keine Sorge Herrschaften. Das ist einer meiner Jungs. 13:00 bis 17:00 Tengelmann Türkenstraße – aber seine Schicht ist rum, der tut keinem was.”

Sie lächelten nett, schüttelten den Kopf und klotzen weiter.

Da hab ich gelernt: Wenn selbst die Penner dich grüßen, dann bist du – ja genau – was biste dann eigentlich?

Euer
MM

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