Die besten Frühstücklocations in der Maxvorstadt

Maxvorstadt (mm). Was macht der Maxvorstädter lieber als andere – richtig Frühstücken. Dabei sitzt er gemütlich in der Sonne, trinkt seinen Milchkaffee und ganz Verkarterte genehmigen sich einen doppelten Espresso und sie alle machen Dolce Vita. Aber es gibt hunderte Cafes in der Maxvorstadt und oft stellt sich sich am Samstagmorgen um 10:00 die Frage, wo man eigentlich hin gehen soll. Wir haben für euch zwei der besten Frühstücks Locations der Maxvorstadt unter die Lupe genommen.

Tresznjwski – Müchener Kunsttreff

Die Außenfasade des Cafe Tresznjwksi Der Zungenbrecher in der Theresienstraße Ecke Barer Straße ist eine echte Frühstücksinstitution in der Maxvorstadt. Direkt im Museumsviertel und ein paar Schritte von der TU München gelegen, lockt es Kunstinteressierte, Kenner, Studenten und Professoren gleichermaßen. Deshalb sollte man sich auch gar nicht von dem etwas eleganterem Look im Inneren abschrecken lassen, denn hier ist wirklich jeder willkommen. Das Schöne am Tresznjwski ist das Obst und Gemüse aus der Region kommen und viele Zutaten der Frühstücke echte Bioprodukte sind. Acht große Frühstücke stehen zur Auswahl, darunter auch Weißwürste, die mit allen möglichen Extras bestellt werden können. Zusätzlich gibt es eine reichliche Eierauswahl. Die Frühstücke liegen alle zwischen 8€ und 10€, aber der Belag ist reichlich, das selbst gestandene Esser sich gerne ein Frühstück teilen. Ein absoluter Tipp für diejenigen die gerne reichhaltig frühstücken ist das “Tresznjwskis Frühstück” mit Lachs, Roastbeef und Hüttenkäse mit Kräutern. Ein weitere Besonderheit ist der Kaffee, denn dieser kommt aus der Privatrösterei “Supremo” in Unterhachingen, welche den Kaffee direkt aus dem Anbaugebiet kaufen und selbst an Auktionen und Jurysitzungen teilnehmen. Ein echter Fairtrade Kaffee aus der Umgebung, bei dem man die Liebe zur Bohne schmeckt

Das Ambiente im Tresznjwski ist absolut ruhig und gediegen, in den seltensten Fällen ist es richtig laut. Im Sommer kann man auch draußen vor dem Lokal frühstücken, doch leider macht hier der Autolärm von der Barerstraße und Theresienstraße zu schaffen. Dann lieber an kühlen Herbsttagen in die Wohnzimmeratmosphäre im Innenraum eintauchen. Aber Vorsicht bei einem verspäteten Frühstück am Sonntag, denn da sollte man sich auf großen Andrang gefasst machen – bei Pinakotheksgängern ist das Trezsznjwski nämlich sehr beliebt.

Ach so und wegen diesem komplizierten Namen, macht es doch einfach wie alle Stammgäste und nennt liebevoll “mein Treszi”.

Der Barbereich des Cafe Tresznjewski Fazit: Das Frühstückslokal in Maxvorstadt schlechthin mit schöner Location, aber leider sehr lauten Außenbereich. Die Frühstücke sind immer frisch und reichlich auch für zwei.

Preise: 8€-10€
Milchkaffee: 3,50€
Doppi Espresso: 2,50€

Website: www.tresznjewski.com

Gartensalon – Ruheoase in den Amalienpassagen

In der Amalienpassage versteckt sich ein mittlerweile nicht mehr so gut gehütetes Geheimnis, denn langsam spricht es sich herum, dass es sich im Gartensalon entspannen läßt wie im eigenem Grün. Und dabei gehört die Amalienpassage nicht gerade zu den “Schönheitsobjekten” der Maxvorstadt und dennoch haben es die Inhaberinnen Ines Stöhr & Susanne Pirklbauer geschafft Großstadtkult in den Hof des 70er Bauwerkes zu stecken. Die Szenerie erinnert ein wenig an Berlin. Bunte Tische und Stühle, unterschiedliche Deko in knalligen Farben. Auf den ersten Blick scheint so gar nichts zu passen und dann nach kurzer Zeit erhält man ein ganzes Bild und ist nur noch begeistert. Mit viel liebe zum Detail fühlt man sich freundlich empfangen und schon ab dem ersten Moment weiß man, dass es hier ganz anderes zugeht. Denn bestellt wird nicht am Tisch, sondern an der Theke im Laden, ganz einfach per Tischnummer und anschließender Bezahlung. Hier vertraut man den Gästen und das geben sie mit lächelnden Gesichter zurück.

All das ist schon ein Besuch wert, aber auch das Frühstück lädt zum verweilen ein. Zwar ist die Auswahl klein aber die Gerichte werden frisch zubereitet und es stehen immer andere kleine Köstlichkeiten auf der Karte. Das es keine klassische Frühstücksauswahl gibt, passt in das Konzept und ist nach den ersten Bissen schnell wieder vergessen. Eine reiche Auswahl an Saftschorlen rundet das Konzept wohlwollend ab. Das Publikum ist bunt gemischt, ein paar mehr Studenten natürlich aber auch “Kaffe-Tanten” und “Kinderwagen-Schieber” sieht man hier des Öfteren, denn das ist ein wirklich Cafe der Maxvorstadt und verdient sich durch das außergewöhnliche Konzept “Kunst trifft auf Kurioses” einen kleinen Extrapunkt. Wer dem Gartensalon im Winter einen Besuch abstattet wird auch nicht weniger überrascht sein, der Innenraum ist ebenso wie die Terrasse liebevoll gestaltet, von Fototapete mit Tulpenmuster bis zu 70er Jahre Trash.

Fazit: Gelungenes Konzept, welches der Amailienpassage neuen Glanz verleiht und Maxvorstadt eine wunderschöne Frühstückslocation schenkt.

Preise: 4-8€
Michlkaffee: n.b.
Doppi Espresso: n.b,

Website: www.gartensalon.net

Was sind eure liebsten Frühstücklocations in der Maxvorstadt?

2 Comments

  • Das ist ja eine Freude! Gerade haben wir euren schönen Artikel über den Gartensalon gelesen!
    Herzlichen Dank an den/die Redakteurin – so ein hübscher Artikel!

    Wir freuen uns!
    Alles Liebe und hoffentlich auf bald im Gärtchen!
    Die Salondamen
    Ines und Susi

    • Der Redakteur hat sich auch gefreut – ein wenig Bestätigung tut ja jedem vom uns von Zeit zu Zeit gut. Viele Maxvorstädter werden bestimmt die bleibenden Gelegenheiten an den Wochenenden nutzen und euch einen Besuch abstatten. Und wer weiß, vielleicht gibt sich euch ja auch der Redakteur zu erkennen.

Spucks aus: