Menschenkette gegen Atomkraft

Maxvorstadt (mm). Am morgigen Samstag ist eine große Protestaktion gegen Atomkraft in der Stadt München geplant. Dabei soll eine Menschenkette 20.000 vom Königplatz bis hin zur Prinzregentplazt entstehen. Gemeinsam treten dabei SPD, Grüne, Freie Wähler, Die Linke, die Ökologisch-Demokratische Partei, Umweltschützer und Bürgerinitiativen gegen die Pläne der Bundesregierung für eine Verlängerung der Restlaufzeit deutscher Atomkraftwerke. Es ist ein großparteilicher Schulterschluss den München am Samstag erfahren wird. Oberbürgermeister Ude wird die Demonstranten persönlich begrüßen und sich dann selbst in die Menschenkette einreihen.

10 Kilometer soll die Menschenkette am Ende lang werden und die Veranstalter haben keine Sorge, dass es nicht genug Hände geben wird, die sich einander reichen. Denn eigentlich bräuchten sie nur 3000 Demonstranten dafür, doch schon jetzt zeichnet sich ab das mindestens 15.000 an der Protestaktion teilnehmen werden, die Polizei hat ihr Sicherheitskonzept kürzlich auf bis zu 20.000 Demonstranten erweitert.

Der Protestort München wurde nicht ganz zufällig gewählt, denn hier sind die größten Profiteure der Verlängerung der Reaktorzeiten zu Hause: Siemens und E-On. Ab 13.00 werden sich am Samstag die Demonstranten am Königplatz und Prinzregenten Platz versammeln um daraufhin die Menschenkette quer durch München zu bilden. Ein großer Teil der Menschen wir dabei in der Maxvorstadt stehen.Dabei wird ein großteil der Briennerstraße für den Demonstrationszeitraum gesperrt sein.

Um 15:30 findet auf dem Odeonsplatz die Schlusskundgebung mit anschließenden Konzert mit Band wie Biermösl Blosn, und dem Saxofonisten Klaus Kreuzeder.

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